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                                                                             Dortmund, 08.09.2013



      Hier ein Interessanter Zeitungsartikel zum Thema:
       Zeit Online: Staatlicher Goldregen
   


        Der aktuelle Flyer steht ab sofort hier zum Download bereit

 

 

"In welcher Wirtschaft wollen wir leben?"



Die Wirtschaft hat nur die eine Aufgabe - die Menschen mit dem zu versorgen, was diese an Bedarf haben! Und dabei ist das einander Verstehen in der Zusammenarbeit von Produzenten, Handel und Konsumenten unerlässlich. Das Denken und Handeln nach betriebswirtschaftlichen Gesetzen braucht notwendig die Erweiterung zum volkswirtschaftlichen Denken und Handeln. So kann der Durchbruch vom Profitdenken zur Orientierung auf das geschafft werden, was Menschen an Bedarf haben. Unternehmen sind weder Einrichtungen zur Gewinnmaximierung noch sind sie zum Verkauf da; sie bilden eine Gemeinschaft von Menschen, die miteinander für andere etwas leisten.

Das entspräche dem Grundgesetz Artikel 14 (2), wo es heißt: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

Warum ist wohl in keiner Verfassung der modernen Demokratien das Gewinnstreben Einzelner oder von Gruppen als Ziel genannt? Die gewaltige Überproduktion in den Industrieländern ist das Ergebnis dieses nur auf sich selbst und das eigene Wohl bezogenen Denkens und führt weltweit zu Raubbau an der Natur und Vergeudung menschlicher Arbeitskraft. Die Krisen sind die logische Folge unserer Wirtschaftweise. Diese bedroht die ganze Erde als Lebensraum der Menschheit.

Solange aber die Menschen und deren Familien abhängig sind von dem wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg der Unternehmen, trägt diese Wirtschaft ihren Verdrängungswettbewerb in die sozialen Verhältnisse der Menschen hinein: Des Bürgers Existenzgrundlage ist so einer ständigen Bedrohung ausgesetzt den Arbeitsplatz zu verlieren. Dieses führt ihn in Unsicherheit, Unfreiheit und Ungerechtigkeit. Was wir aber benötigen für eine gesunde Gesellschaft ist eine gesicherte finanzielle Grundlage für alle. Erst auf dieser Basis können Menschen ihr Leben selbständig und eigenverantwortlich gestalten. Nur wenn auf die Kraft der Individualität gesetzt wird und alle Systeme, Organisationen, Parteien usw. umdenken, werden wir der Entwicklung des Menschen gerecht.

„Der Mensch ist noch sehr wenig, wenn er warm wohnt und sich satt gegessen hat, aber er muß warm wohnen und satt zu essen haben, wenn sich die bessere Natur in ihm regen soll“, so Friedrich von Schiller. Die gegenteilige Wirkung haben wir, wenn der Mensch sich in seiner Existenz bedroht fühlt, dann wird er nach Goethes Faust „tierischer als ein Tier".

Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen: Haben wir die Freiheit ein Arbeitsangebot anzunehmen, aber auch abzulehnen, - ohne unsere Existenzgrundlage zu verlieren. (Es gibt genügend Arbeitsangebote, die z.B. mehr z.B. mehr Schädigung als zum Wohle von Menschen beitragen und eigentlich abgeschafft gehören!).

Wir haben die Freiheit zu arbeiten, was wir gerne tun und was uns interessiert. Mit dieser neuen Freiheit und der Sicherheit eines bGE im Rücken (von der Geburt bis zum Tod) können wir uns ganz anders in die Gemeinschaft einbringen. Es wird Familienarbeit (mit Kindern), Pflege von Angehörigen, auch Nachbarschaftshilfe ermöglicht. Auch Bereiche wie die vielen Künste, Religion, Handarbeit, die Pflege von Gärten, Obstbäumen, Wäldern und Landschaften, wie Ehrenämter insgesamt, werden wieder möglich, die heute aussterben, weil sie kein Einkommen bringen - für eine menschliche Kultur aber unerlässlich sind! Können wir Menschen aber Hineinwachsen in neue Freiräume, so entsteht Bewegung und damit treten wir in einen dynamischen Prozess ein, der uns in die Zukunft führt.

Mit einem bGE könnten wir uns umgehend von den Vergehen gegen das Grundgesetz Artikel 12 befreien:
(1) AIle Deutschen haben das Recht Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen.
(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden.
(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

Wenn dem Bürger die Wahl des Arbeitsplatzes, sowie alle Entscheidungen die seine Biographie betreffen, nur mit Bevormundung durch den Staat zugestanden werden, wird der Unmut und Widerstand gegen diesen Staat weiter wachsen. Mit Klagen allein über die gegenwärtigen Verhältnisse ist allerdings nichts gewonnen, was wir brauchen sind Menschen, die es sich zur Aufgabe machen, diese Verhältnisse zu verändern, indem sie kraftvoll mitwirken an der Antwort auf die Frage:

„In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“


Ohne Fleiß einen Preis 


Ein existenzsicherndes Einkommen, bedingungslos ausgezahlt an alle? An den Banker wie an den Arbeitslosen? Diese Idee wird in fast allen Parteien diskutiert und auch im Ruhrgebiet gibt es eine lebendige Bürgerinitiative. Der Versuch einer Annäherung.
Text Michael Jochimsen - Fotos Florian Hückelheim, Thommy Weiss/ Pixel10.de       Michael Jochimsen - Aus der Zeitschrift "pflichtlektüre" - Studentenmagazin für die Universität Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen - Verschoben - Warum wir wichtige Aufgaben oft vertagen - www.pflichtlektuere.com

Aus dem Text...
Überraschung... Da ist die "Initiative Grundeinkommen Dortmund" schon etwas weiter.  Seit sechs Jahren trifft sie sich jede Woche, um über die Idee des BGE zu diskutieren...
Weitere Themen:
Verschiedene Modelle
Auf der Parteien-Agenda

der Artikel als PDF



Mitteilungen und Termine der Initiative BGE Dortmund


Das BGE zieht Kreise...

Kohlenpott Treffpunkt:
jeden 3. Donnerstag im Monat von 19 bis ca. 21 Uhr treffen wir uns im Gemeindehaus St. Bonifatiusgemeinde (Do-Mitte-Ost)
Bonifatiusstr. 3, U-Bhf Markgrafenstr.
(Parkplätze vorhanden)
Hier finden Sie weitere Informationen zum Kohlenpott
Im Netz unter: www.bge-kreise.de

Über neue Veranstaltungen und Aktivitäten unserer Initiative Grundeinkommen Dortmund werden wir Sie informieren.


Zitate

"Die Arbeitsgesellschaft hat alle Tätigkeiten, die nicht dem Gelderwerb dienen, aus ihrem Fokus verloren. Gesellschaftlich nützlich sind auch Eigenarbeit, Familienarbeit, kulturelles Schaffen und bürgerschaftliches Engagement. Ein Grundeinkommen würde es dem Bürger erleichtern, sich ein Portfolio aus Tätigkeitsformen zusammenzustellen. (...) Vor allem würden die Menschen die Tätigkeiten aus freier Entscheidung aufnehmen, ohne Aktivierung, ohne Zwang. Das ist es wohl, was sich mancher wichtige Entscheidungsträger nicht vorstellen kann."
Reinhard Loske, in Die Zeit, 26.04.2007


"Die Drohung mit verschärfter Armut fiele damit weg - die Pflicht zur Arbeit aber keineswegs. Der Verzicht des Staates auf juristische und materielle Strafen bedeutet ja nicht, dass die Gemeinschaft keine berechtigten Ansprüche an die Erwerbslosen mehr richten dürfte. Es bleibt richtig, von jedem erwachsenen Menschen zu verlangen, dass er sein eigenes Leben durch selbstverant- wortliche Tätigkeit gestaltet und finanziert. Man soll ihn drängen, überzeugen, überreden, wenn nötig nerven. Nur hat es in den wenigsten Fällen Sinn, Selbstverantwortung zu erpressen. Erzwungene Arbeit nützt meist weder dem Arbeitenden, noch bringt sie der Allgemeinheit einen ökonomischen Vorteil ."
Hannes Koch, 02.04.2007 - taz, die tageszeitung





Gedichte

Durch die Illusion hindurch sehen...

Hin und wieder verliere ich den roten Faden, der mich die Spur dieser Wanderung erkennen läßt.
Dann bin ich verwirrt und habe für ein paar Momente die Orientierung verloren.
Dann wieder, innehaltend, geht der Vorhang auf.
Und ich erkenne.

Wenn du dich mal wieder zu sehr ablenken läßt von der so genannten Realität...

wenn du dir schon wieder den
Kopf gestoßen hast an der harten Wand deiner Begrenzungen...

oder wenn du geradewegs auf das bekannte Loch zusteuerst...

Dann erinnere dich daran, daß es hoch an der Zeit ist,  locker zu lassen.
Auf allen Ebenen.

Und wie durch Zauberhand verschwindet
die Illusion des Unumstößlichen.
Alles wird weich und fließend.
Die engen Grenzen verschwinden.
Und du erkennst.

Verfasser unbekannt




Infoticker- Wissenswertes aus Gesellschaft, Wirtschaft,
Politik und Geschichte


Schulden und Zinslasten
"Es ist ein Teufelskreis: Je höher die Schulden, desto mehr Zinsen werden fällig, was wiederum höhere Ausgaben nach sich zieht. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Anteil der Zinszahlungen an den Gesamtausgaben der öffentlichen Haushalte deutlich gestiegen. Während 1970 der Anteil bei 3% lag, waren es Mitte der neunziger Jahre 12%. Seit 1999 sank diese Zahl auf 8,5% im Jahr 2009. Das allgemeine niedrige Zinsniveau kommt den Schuldnern zupass." 
Zitate aus der Wirtschaftsmagazin "Brand eins" Artikel von Katja Scherer.

„In Deutschland erhalten von 10 Menschen, 4 ihr Einkommen durch Erwerbsarbeit, 3 als Angehörige, 2 beziehen Rente oder Pension und etwa 1 von 10 erhält Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe.“ 

„Jedes Jahr verschwinden in Deutschland über zehn Prozent aller Arbeitsplätze - und das bei gleichbleibender und steigender Produktivität. Schätzungen gehen davon aus, dass dauerhaft zwanzig Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung ausreichen, um die Wirtschaft auf dem heutigen Stand in Schwung zu halten. Achzig Prozent der erwerbsfähigen Bevölterung blieben demzufolge langfristig ohne Job."

Zitate aus dem Buch"100€ für jeden" St.69 u. 99 von Götz Werner und Adrienne Göhler

Mittels diesem prägnanten und einfachen Zahlenverhältnissen verdeutlichen Daniel Häni und Enno Schmidt, dass die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen keine illusionäre Forderung ist. Damit wird klar, dass schon jetzt 60% der Menschen in Deutschland ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten.
Die weltliche Welt verbraucht heute circa 80 Prozent der weltweit erzeugten Güter und Dienste, obgleich sie nur 20 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht. Das permanente Wirtschaftswachstum wurde durch technische Innovationen und die Ausweitung des weltweiten Handels gefärdert. Bereits 1972 hat der Club of Rome in seinem Bericht "Grenzen des Wachstums" auf die Folgen einer nur ökonomisch ausgerichteten Wachstumsstrategie hingewiesen. Die Zerstöhrung der Ökosysteme durch "Umweltschäden" und die Endlichkeit der Rohstoffreserven bedrohen die Überlebenschancen der Menschen existenziell. Das starke Bevölkerungswachstum von 4,4 Milliarden 1980 auf 6,9 Milliarden 2010 reduziert den Handlungsspielraum weiter.
Ein Zitat aus der Zeitschrift "Alnatura Magazin Wirtschaft (en) mit Sinn" von Götz E. Rehn



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